Friedenslicht durch Bundespräsident Didier Burkhalter entzündet

Bern, 16. Dezember 2014. «Es ist mehr als ein Zeichen, denn wenn alle mitmachen, ist es möglich, den Frieden zu erhalten, was gerade in der aktuell schwierigen Zeit wichtig ist.» Dies die ersten Worte des Bundespräsidenten beim Empfang der Friedenslichtdelegation im Bundeshaus in Bern.

Heute Dienstag entzündete Bundespräsident Didier Burkhalter das Friedenslicht im Bundeshaus. Das Licht aus Bethlehem empfing er aus den Händen des Friedenslichtmädchens Chiara Pontiggia. Unter dem diesjährigen Motto «Ein Licht kommt an» leuchtet es erstmals unter der Bundeshauskuppel. «Dass Ihr jungen Leute etwas macht, ist sehr wichtig. Ich gratuliere und danke Euch» sagte Didier Burkhalter und genoss sichtlich den Kontakt mit den Kindern, beantwortete Fragen und lud die Delegation spontan ins Bundesratszimmer ein.

Vorab wurde der Bundespräsident direkt durch Yael Moosbrugger, einem weiteren Friedenslichtkind, über die Erlebnisse der Reise und die Übergabe in Wien informiert. «Es war toll, die Schweiz vor so vielen Leuten aus allen Ländern zu vertreten, das machen sonst nur wichtige Personen wie Sie» berichtete sie, worauf der Bundespräsident lachen musste und darauf hinwies, dass alle Menschen wichtige Personen sind.

Die Kinder bedankten sich in allen Landessprachen und wünschten schöne Festtage mit dem Friedenslicht, bevor sie sich zu einem Gruppenbild mit dem Bundespräsidenten vor dem Christbaum aufstellten, womit der Anlass einen strahlenden Abschluss fand.

Somit ist das Licht dieses Jahr erstmals nicht nur direkt nach Zürich, sondern auch nach Lugano, Fribourg, Basel und Bern gekommen. In den kommenden Tagen finden lokale Feiern statt, und so verbreitet sich das Licht weiter von Hand zu Hand. Infos: www.friedenslicht.ch.

Das Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ORF initiiert. Dieses Jahr reiste es von der Geburtsgrotte in Bethlehem wiederum in fast 30 Länder Europas. Unterstützt wird die Aktion Friedenslicht Schweiz durch Jugendorganisationen, Samaritervereine, Behindertenorganisationen, Schul- und Kirchgemeinden, soziale und gemeinnützige Institutionen sowie Privatpersonen. Die Aktion ist konfessionell und politisch neutral. Sämtliche Erlöse gehen an die Stiftung «Denk an mich».


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